Tagebucheintrag #10


Den Rest der Nacht habe ich ruhig geschlafen, die Anwesenheit meines neuen Begleiters, ich hab sie „Charlie“ genannt nachdem ich festgestellt habe, dass es sich um eine Sie handelt hat mich tiefer und fester schlafen lassen.

Zwei Ohren mehr die  Wache halten konnten in der letzten Nacht und  die uns vor Untoten hätten waren können doch die restlichen paar Stunden der Nacht verliefen ruhig. Im frühen Morgengrauen habe ich mich dazu entschlossen ein weiteres Mal in das Dorf zu wandern, denn ich bin der Meinung dass dieses verlassenen Dorf eine optimale Festung für Charlie und mich ist. Natürlich muss ich den  Untoten töten und beseitigen und die Ein- bzw. Ausgänge verschließen und den Palisadenzaun verbessern doch alles in allem werden die Hütten meiner Meinung nach ein besseres Versteck und besseren Schutz bieten als mein Unterschlupf im Wald unter ein paar Zweigen. Da die Nächte immer kälter werden und ich nicht einmal ein Zelt habe um mich vor Nässe und Frost zu schützen und auch kein größeres Feuer entfachen kann und keine Aufmerksamkeit von Beißern auf mich zu ziehen wird mein Einzug in das Dorf mein Leben wahrlich bereichern. Ich packe meine Habseligkeiten zusammen, die mittlerweile aus meinem Rucksack, dem Kompass, den zwei Feldflaschen, dem Messer, meiner gefunden Axt sowie dem Notfallpaket und dem Wasserkanister bestehen. Zu meinem Glück ist Charlie ein ruhiger und aufmerksamer Hund und sie gehorcht mir aufs Wort, auch ohne Leine läuft sie neben mir her und beobachtet aufmerksam die Gegend.

Während meinem Fußweg in das Dorf, das ich glücklicherweise ohne Zwischenfall erreiche, erfreue ich mich über die Tatsache nicht auf weitere Untote zu treffen und unbemerkt hereinzuschleichen, den Beißer von gestern finde ich in der letzten Hütte elendig verreckend am Boden, er kriecht trotzt enormen Blutverlust über  den Boden der Hütte und versucht erneut mich anzugreifen und in den Knöchel zu beißen. Ich töte ihn indem ich ihm den Kopf mit der Axt spalte und in Stücke schlage um ihn einfacher zu transportieren. Neben einer der Hütten habe ich eine Schubkarre gesehen, die mir dazu dient seine Einzelteile in den Wald zu fahren und zu vergraben. Ich bin äußerst vorsichtig, denn ich will keine weiteren Beißer in mein neues Heim locken. Als ich in das Dorf zurück komme verbarrikadiere ich den Eingang hinter Charlie und mir und mache mich ein weiteres Mal an die Überprüfung des Lagers, denn bevor ich auch den Ausgang hinter und verschließe will ich sicher sein nicht in einen Hinterhalt der Untoten  geraten zu sein. Nach gründlicher Suche kann ich mit sicherem Gefühl auch den Ausgang meiner Festung verschließen sowie die Falltüren der einzelnen Hütten.

Es ist mittlerweile Nachmittag und ich will unbedingt noch die wirklich schlechten Stellen des Palisadenzauns ausbessern bevor die Nacht einbricht und somit mache ich mich auf die Suche nach brauchbaren Gegenständen für meinen Plan.

10 Kommentare

  1. Gelesen und für gut befunden! Gut geschrieben. Freu mich auf mehr bei Fragen zum thema untoter steh ich gern bereit ! 🙂

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  2. Gefällt mir 🙂
    Wird mal weiter verfolgt.

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  3. Coole Sache! Gut geschrieben! Ich freue mich auch definitiv auf mehr!

    Danke für den netten Zeitvertreib!
    Alexander

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  4. Sehr schön, bitte weitermachen. Gefällt mir bisher sehr gut!

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  5. liest sich sehr spannend.
    aber seit 17 tagen kein wort mehr???? 😉

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  6. Da haben ihn die Zombies wohl doch erwischt 😛

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  7. wann geht’s weiter???

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  8. Auf Untote getroffen und den Kürzeren gezogen? 😉 😀

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  9. Wann geht es denn weiter ?

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  10. Wann geht es weiter?
    Hatte mir mal wirklich gut gefallen!
    Hoffe du machst weiter. So eine Geschichte, kann man sehr gut weiter schreiben.
    und lesen.

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