Tagebucheintrag #11


Ich suche die einzelnen Hütten nach Werkzeugen und weiteren brauchbaren Gegenständen ab um den Zaun zu verbessern und erfreue mich trotz meiner Situation über die Tatsache. dass eine der hinteren kleinen Hütten wohl als Werkstatt genutzt wurde.
Zwar finde ich keine besonders große Menge an Werkzeug aber immerhin eine Säge, einen Hammer und einige Dosen Nägel sowie einige Zangen. Leider finde ich in „meiner“ ganzen Festung kein Holz bzw. keine Bretter um den Zaun auszubessern und so bleibt mir nichts anders übrig als eine der zerstörten Hütten komplett auseinander zu nehmen.
Es ist mühsam und enorm zeitaufwendig die Nägel aus den Brettern zu ziehen, enorm darauf bedacht mich selber nicht zu verletzten und somit die Chance infiziert zu werden zu erhöhen.
Ich verbringe Stunden damit die Wände der Hütte auseinander zu nehmen und die Bretter dann am Zaun anzubringen. Selbst als die Dämmerung einbricht höre ich nicht auf, ich weiß selber, dass ich in dieser Nacht wohl kein Auge zukriegen werde wenn ich die ganze Nacht darüber nachdenke, dass man mich angreifen könnte.
Spätnachts schlage ich das letzte Brett an den Zaun und bestaune voller Stolz mein Werk der vergangenen Stunden. Ich bin überzeugt davon, dass der Zaun mich schützen wird, selbst vor einer Horde Beißern und beschließe die Hütte aufzusuchen in der eine kleine Feuerstelle im Boden eingelassen ist und entfache ein Feuer für die Nacht.
Völlig ausgehungert aber zu müde um in der Dunkelheit die Kraft aufzubringen etwas essbares zu suchen schlafe ich an Charlie liegend vor dem Feuer ein und träume von meiner Vergangenheit, meiner Familie, meinen damaligen Zukunftsplänen und meiner Freundin Anna…

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