Tagebucheintrag #2


Die Apokalypse, die ihren Ursprung im Ausbruch des tödlichen Virus hat, nimmt weiterhin erschreckende Ausmaße an. Jeden Tag muss ich über Hunderte von Leichen steigen und auch „lebende Tote“ kreuzen regelmäßig meinen Weg.
Da meine Ausrüstung weiterhin sehr bescheiden ist, versuche ich direkten Konfrontationen aus dem Weg zu gehen. Zum Schlafen oder Rrasten suche ich mir oft höhergelegene Orte an denen ich vor direkten Angriffen geschützt bin und die mir einen guten Überblick über die Umgebung bieten. In einem Hochstand habe ich kürzlich einen Feldstecher gefunden. Dieser hat sich schon mehrfach als nützlich erwiesen da ich zunächst die Umgebung genau sondieren konnte bevor ich mich für einen Weg entschieden habe.

Der Wald in dem ich mich befinde, bietet mir noch ausreichend Schutz da die meisten Zombies durch ihren Blutdurst getrieben weiter in den Innenstädten umherziehen, wo sich vermutlich noch viel Nahrung für sie findet. Doch selbst hier im entfernten Wald bemerke ich, dass sich ihre Zahl weiterhin Tag für Tag erhöht.
Die heruntergekommenen Schilder an einigen Bäumen deuten darauf hin, dass sich in der Nähe ein kleines Dorf befindet. Ich werde die nächsten Tage versuchen mich dort unbemerkt hinzuschleichen um meine Vorräte aufzustocken. Auch eine Werkstatt oder ein Waffenladen wären natürlich eine super Gelegenheit mich etwas aufzurüsten mit Waffen, Werkzeug oder anderen Ausrüstungsgegenständen, die mir in diesem Überlebenskampf nützlich sein können.

Meine Ausrüstung besteht im Moment nur aus den wenigen Dingen, die ich kurz vor der Flucht noch in meinen Rucksack packen konnte, bevor die Stadt von den Untoten regelrecht überrannt wurde. Mein Messer hat mir bislang stets treue Dienste geleistet doch ich möchte mein Leben ungern von einem einzigen Messer abhängig machen und würde es bevorzugen etwas Großkalibriges in meiner Nähe zu haben, mit dem ich mich auch aus sicherer Entfernung verteidigen kann.

Wer schon einmal einen Survivalurlaub gemacht hat oder auch einen Campingurlaub im Zelt, der weiss, dass die wichtigsten Dinge Wasser, Nahrung und trockene Klamotten sind. Da die Temperaturen nachts stetig weiter fallen muss ich zusehen, dass ich ein kleines Feuer entfachen kann. Ausser als Wärmequelle, bietet es mir die Möglichkeit mein Trinkwasser abzukochen um mich vor etwaigen Krankheitserregern zu schützen. Ich möchte hier draussen ungern an einer Darmerkrankung leiden wenn ich stets damit rechnen muss von Beissern angegriffen zu werden.

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