Tagebucheintrag #24


Was zum Teufel sind das für Schmerzen, irgendwas hat mich hart an der rechten Rippe getroffen, es fühlt sich an als wären sie gebrochen. Dieser Schmerz ist realistisch, ich träume nicht mehr, ich schlage meine Augen auf.

Was ich sehe erschreckt mich, meine Hände um Kiras Hals, ihre Augen geschlossen neben ihrem schlaffen Arm und ihrer Hand ein Stück Holz, das hat mich wohl getroffen. Hastig nehme ich die Hände von ihrem Hals.

„Kira, kannst du mich hören? Es tut mir so wahnsinnig leid, bitte mach die Augen auf!“

Keine Reaktion…

Ich traue mich nicht nach ihrem Puls zu suchen, um ihren Hals meine Handabdrücke, bitte lass mich sie nicht erwürgt haben…

Ich rutsche von ihr runter, krabbel neben Sie und fühle an ihrem Hals, da ist ein Puls, ganz schwach aber er ist da. Sie lebt!

Ich versuche sie zu wecken aber nicht passiert, ich verbringe die halbe Nacht neben ihr, betend und flehend das sie aufwacht, doch nichts passiert.
Ich schrecke hoch als ich ein Krächzen höre, Kira steht erschrocken vor unserem einzigen Spiegel.

„Was hast du…“ dann bricht ihr Stimme, sie fängt an zu weinen, ich stehe auf, ignoriere den Schmerz in meiner Rippe, gehe langsam auf sie zu, sie weicht zurück, Panik in ihren Augen, sie hat wirklich Angst vor mir… wer würde es ihr verübeln du Trottel geht es mir durch den Kopf.

„Ich weiß es nicht, als ich wach wurde saß ich auf dir, meine Hände an deinem Hals, du ohne Bewusstsein, ich hab gedacht ich hätte dich erwürgt“

Ich sehe wie ihre Beine nachgeben mache einen Sprung nach vorne bevor Kira auf dem Boden aufschlägt, fange sie und lasse mich mit ihr zusammen zu Boden sinken. Sie versucht alles, strampelt, kratzt, schreit und weint, sie will einfach nur von mir weg, ich halte sie feste, gebe ihr den Halt den sie gerade braucht auch wenn ich der völlig Falsche dafür bin.

„Es tut mir so unendlich leid“

Einige Zeit nachdem Kira sich beruhigt hat ist das einzige was ich von ihr zuhören bekomme:

„Ich ziehe für die nächsten Tage in deine alte Hütte“

„Bitte nicht“

Doch sie ist schon dabei ihre Sachen zu packen, die Handabdrücke an ihrem Hals nehmen langsam bläuliche Töne an. Als sie die Hütte verlässt fange ich an zu weinen, was habe ich nur getan, was passiert mit mir, ich werde verrückt.

Als Charlie hinter Kira herläuft und selbst sie nichtmehr meine Gegenwart ertragen kann fange ich an zu schreien.

Als ich die Augen aufschlage erinnere ich mich nichtmehr daran wann ich aufgehört habe zu Schreien.

Ein Kommentar

  1. bin gespannt wie es weiter geht…..

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