Tagebucheintrag #3


Bei meinen Streifzügen durch die umgebende Vegetation versuche ich mich meist so leise wie möglich zu bewegen, zum einen damit keine Untoten auf mich aufmerksam werden und zum anderen auch damit ich kein Wild aufscheuche welches mir für mehrere Tage eiweissreiche Nahrung liefern könnte.

Der Wald bietet eine große Auswahl an Nahrungsquellen für mich, neben essbaren Pilzen und Beeren entdecke ich auch immer wieder Kaninchen und auch größeres Wild.
Für die Jagd auf die Wildtiere habe ich mir aus einem elastischen Ast und einer Schnur von meinem Rucksack einen provisorischen Bogen gebaut. Die Pfeile habe ich mir mit meinem Jagdmesser geschnitzt – bei ersten Zielübungen erwiesen sich die Pfeile jedoch als nicht hart genug für die Jagd auf größere Beutetiere.
Um die Pfeilpitzen zu härten würde ich ein Feuer benötigen doch leider habe ich im Moment weder Streichhölzer noch ein Feuerzeug zur Verfügung..

Nicht weit von mir auf einer Lichtung habe ich ein offensichtlich verlassenes Lager entdeckt welches ich näher in Augenschein nehmen möchte. Auf den ersten Blick konnte ich durch mein Fernglas einige interessante Dinge entdecken, die sich durchaus als nützlich erweisen könnten. Auch eine Feuerstelle konnte ich entdecken. Ich möchte allerdings ungern unvorbereitet auf hungrige „Beisser“ treffen, die dort umherirren könnten – Ich vermute nämlich, dass das Lager nicht grundlos verlassen ist.

Daher verfolge ich zunächst erstmal meinen bisherigen Plan mich mit Ausrüstungsgegenständen und Waffen einzudecken und werde dann zum Lager zurückkehren. Der Weg ins Dorf erscheint mir zunächst als sicherer ist jedoch auch sehr heikel und wahrlich kein Spaziergang doch ich hoffe wirklich, dass es sich lohnt…

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar