Tagebucheintrag #4


Auf dem Weg in die Stadt entdecke ich unweit einer Bahnstrecke ein kleines Gebäude welches vollkommen ausgebrannt ist. Das gesamte Bauwerk ist stark in Mitleidenschaft gezogen so dass es mir nicht ausreichend Schutz bieten kann. Dass es noch bis obenhin voll mit verbranntem Unrat und Asche ist, kommt noch dazu. Dennoch entschließe ich mich das Gebäude näher in Augenschein zu nehmen – vielleicht finde ich ja doch noch etwas brauchbares, was nicht komplett verkohlt ist.

Bevor ich diesen Plan jedoch in Angriff nehme, ziehe ich mich noch einige Minuten ins Unterholz zurück und beobachte zunächst etwas die Umgebung. Falls Untote in der Nähe sind, verschiebe ich die Aktion lieber auf einen späteren Zeitpunkt denn ganz lautlos wird die Aktion vermutlich nicht werden.

Als sich nach guten 30 Minuten nichts in der Umgebung bewegt und ich auch durch mein Fernglas niemanden entdecken konnte, beginne ich vorsichtig mich durch den Unrat zu wühlen. Ich muss höllisch aufpassen, dass ich mich nicht an rostigen Nägeln oder dem anderen Schrott verletze.
Es scheint sich offensichtlich um Industrieabfall zu handeln – jedenfalls lassen die Unterlagen Rückschlüsse auf eine Firma zu und die Metallteile sehen auch aus als würden sie eher einer Fabrik entstammen als einem Privathaushalt.
Leider finde ich absolut nichts brauchbares in dem Gebäude – doch um das Gebäude herum liegt auch noch jede Menge Schrott, der vom Feuer verschont geblieben ist.

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